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Infos
Hier halten wir Sie mit vereinsinternen und vereinsübergreifenden Informationen auf dem Laufenden
   
Die Zuchtbuchstelle informiert:
In der Zeit von: 20.9. - 26.10.2010 muss mit etwas längeren Wartezeiten als sonst  auf die Bearbeitung der Ahnenpässe und Urkunden gerechnet werden, da ich in dieser Zeit selbst einen Wurf zu betreuen habe.
Danke für euer Verständnis
Karin von der Thüsen
   
Züchterseminar

In den Bundesländern wird vom Züchter eine Sachkenntnisprüfung verlangt. Wir wollen IHNEN hiermit die Kenntnisse in Zucht, Aufzucht, Haltung und die notwendigen gesetzlichen Vorraussetzungen vermitteln. Alle Teilnehmer erhalten eine Teilnahmebestätigung, die den Nachweis der "Sachkenntnis" bestätigt.

Die Union der Rassehunde Clubs 1972 International eV besteht darauf, dass. für alle Neuzüchter dieser Kurs ein "MUSS" ist, oder Sie verschaffen sich dieses Dokument beim Zuständigen Veterinäramt. Neuzüchter ab 2005 müssen es vorlegen, sonst erstellen wir keine Pässe mehr. Fernmündlich gemachte "Seminare" sind nicht zulässig. Dieses Wissen genügt nicht - nur Geldmacherei von Einigen Anbietern. 

Teilnehmen Können alle Hundefreunde. Mitgliedschaft in einem URC - Verein ist nicht erforderlich.

Das nächste Züchterseminar findet am 11.09.10 in 74589 Satteldorf, um 9.30 Uhr statt.
Anmeldung und Zeitplan finden Sie unter Downloads!

 


National oder International?
Wir verweisen noch einmal ausdrücklich auf den unten abgedruckten Artikel "Dachverband":
Ein nicht an einem Dachverband angeschlossener Verein, kann weder Internationale Titel, noch Anwartschaftskarten für ein Internationales Championat vergeben! Die URCI wird solche Praktiken nicht anerkennen! Berücksichtigen Sie diese nicht neue INFO, für Ihre Ausstellungsplanungen - und Championatseinreichungen! Das Zuchtbuchamt der URCI ist angewiesen, bei Nichtbeachtung Ihre Championatsanträge unbearbeitet zurück zu senden!
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In letzter Zeit wird sehr gerne über das Thema Dachverband (National oder International) diskutiert, als kleines Beispiel möchte ich hier einmal den großen DFB angeben: Deutscher Fussballbund e.V.. Dies ist ein Dachverband auf Nationaler Ebene! Ihm sind die nationalen Fussballvereine (wie z.B. Bayern München) als VEREINSMITGLIEDER angeschlossen: Er ist zuständig für Deutsche (also Nationale) Meisterschaften und ähnlich auf deutscher Ebene ausgerichtete Veranstaltungen, wie auch den DFB-Pokal. International auf Europäischer Ebene ist die UEFA zuständig, weltweit ist es die FIFA, dem der DFB, als Verein unter Vielen, angegliedert (sprich: Mitglied) ist! Keinesfalls kann ein Nationaler Verband sich "International" nennen, ob im Ballsportbereich oder im Hundewesen! Es gibt zwar Nationale Hundevereine, die International tätig sind, sei es durch ihre ausländischen Mitglieder, oder durch Veranstaltungen (Hundeausstellungen) im Ausland - aber dies berechtigt keinen Verein - sich als INTERNATIOINALERER VERBAND (oder Dachverband) zu titulieren! Auch wenn er es sogar "schöngeistig" in seiner Satzung verankert hat! ÜBRIGENS: Ein seriöser Verein und auch Verband, hat seine Satzung immer auf seiner Homepage stehen! Stöpern Sie einfach mal so ein paar Hundevereins-Homepages durch: Wer nichts zu verbergen hat, oder wer sich großmundig Internationaler Verband nennt, der hat seine komplette Satzung (nicht nur die Zuchtordnung) und dessen Zweck veröffentlicht! Da bleibt dann nicht mehr viel übrig vom "Dachverband"! - und so manches "Dachverbändchen" entpuppt sich dann doch als "Minivereinchen", mit gerade mal ein paar Mitgliedern (Einzelpersonen)! Traurig aber wahr! - und die Zeche bezahlen mal wieder ein paar unbescholtene Aussteller!
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Warum Dachverband - warum Internationaler Dachverband?
Jeder nationale Hundeverein muss einem Internationalen Dachverband angeschlossen sein, um überhaupt Internationale Titel bei Rassehundeausstellungen, sowie das CACIB vergeben zu können!
In Deutschland gibt es unzählige Hundevereine - darunter sind  einige bekannte Vereine und viele nicht so bekannte.Sie alle haben größtenteils die unterschiedlichsten internationalen Dachverbände, zumindest dem Namen nach. Denn die Meisten verfolgen das gleiche Ziel: Förderung der Rassehundezucht, Austausch mit anderen Ländern, Verbund von vielen kleinen Organisationen zu einer großen Internationalen Vereinigung.
Durch die Mitgliedschaft  eines Nationalen Vereines oder Verbandes in einem Internationalen Verband, wird eine Internationale Rassehundeschau geschützt und die Vergabe von Internationalen Titeln überhaupt erst möglich.
Der bekannteste Internationale Dachverband ist die "FCI" mit Sitz in Belgien, ihr gehört der VDH e.V. in Deutschland an und andere ausländische Vereine., die dem VDH in Zuchtkriterien etc. gleichgestellt sind.
Andere Vereine die nicht dem VDH angeschlossen sind, nennt man Dissidenz-Vereine. Diese sind anderen Internationalen Dachverbänden angeschlossen und werden von der FCI nicht anerkannt, obwohl die Verbände fast alle nach den FCI-Standards richten und Zuchtzulassungen dementsprechend ausgerichtet sind.
Nun gibt es in letzter Zeit verstärkt Hundevereine, die ihr "Eigenes Süppchen kochen" und keinem Dachverband angehören und trotzdem Internationale Hundeschauen mit Vergabe des CACIB anbieten:  Dies ist Betrug am Aussteller!  Das Erwachen ist meist groß, wenn ein Championat eingereicht wird und diese Scheinchampionate dieser "Minivereinchen" dann nicht anerkannt werden!
Informieren Sie sich unbedingt, welcher Dachverband eine von Ihnen ausgesuchte Hundeausstellung schützt und wenn ja, ob dieser Dachverband überhaupt in einem Vereinsregister eingetragen ist und nicht nur "scheinexistiert" !  Manchmal wird auch ein Dachverband angegeben, der überhaupt nicht als e.V. ( = als eingetragener Verein im Amtsregister/Vereinsregister registriert) eingetragen ist. Dies kann man leicht überprüfen: Schauen Sie sich an, ob ein gewählter Vorstand mit Namen überhaupt existiert, ob es überhaupt je eine Hauptversammlung gegeben hat der diesen Vorstand dann auch gewählt hat, ob eine Registernummer und ein Vereinssitz angegeben ist! Gegebenenfalls genügt ein kurzer Anruf beim Amtsregister = der ist kostenlos! Dies gilt auch für Züchter, die sich solch einem "Vereinchen" anschließen wollen und sich dieser mit  "International anerkannten Papieren" brüstet! Lassen Sie sich nicht hinter das Licht führen! Es ist Ihr Geld, das Sie sonst zum Fenster rausschmeisen!
Aus diesem Grund erkennen alle seriös und ordentlich eingetragene Dachverbände, Anwartschaftskarten für Championate von Vereinen ohne Dachverband nicht an! Die URCI folgt uneingeschränkt diesem Schritt! Auch Pseudo-Dachverbände, die ohne Vorstandschaft angegeben werden, finden bei uns keine Anerkennung! Bevor Sie auf einer Hundedausstellung Ihren Hund anmelden, informieren Sie sich, ob Diese überhaupt von einem Dachverband geschützt wird!  Die bittere Erkenntnis über hinaus geworfenes Geld kann so verhindert werden!

Falscher Vereinsname
Sollte sich ein Verein falsch, oder unrichtig titulieren, dass heisst,wenn er sich auf seiner Homepage, bei Verlinkungen, bei der AUSSTELLUNG VON AHNENTAFELN; URKUNDEN ODER CHAMPIONATEN mit einem nicht existenten Namen bezeichnen, haftet der Vorstand komplett für den entstandenen Schaden und ist voll regeresspflichtig für alle Folgeschäden (Neuausstellung von Papieren jeglicher Art, Nichtanerkennung von Zuchtpapieren und ihre Folgen). Das Gleiche gilt auch beim Kauf oder Miete eds falsch titulierten Vereines, bei Gebäuden oder Gelände, sowie Vereinsutensilien!  Sollte der Vorstand finanziell nicht in der Lage sein, diese Schäden auszugleichen, kann per Gerichtsbeschluss jedes x-beliebige Mitglied zur Rechenschaft gezogen werden! Das Privatvermögen einzelner Personen und Mitglieder ist in diesem Fall nicht geschützt! Auch hier gilt: Unwissenheit schützt nicht vor Strafe!
Beispiel:
Sollte nun niemals auf einer HV, oder außerordentlichen HV, bedingt durch eine 2/3 Mehrheit eine Namensänderung beschlossen worden sein und sollte Dies nicht beim Vereinsregister eingetragen worden sein, sind alle je ausgestellten Ahnentafeln, Urkunden, Championate, etc. null und nichtig! Denn somit würde ein Verein mit einem bestimmten Namen, oder Kürzel ,gar nicht existieren, bestenfalls auf dem Papier! Haftung für alle Schäden, siehe oben!
Die Satzungen seriöser Vereine kann jeder auf deren Homepage nachlesen!
Der Hauptzuchtwart der URCI e.V. berichtet:
Recht herzlich begrüßen möchten wir an dieser Stelle den Verein: Puli Deutschland e.V. Der Puli Club wurde zum 1. Januar 2010 in die URCI aufgenommen und bei unserer HV, satzungsgemäß vom Unionsausschuß einstimmig aufgenommen. Wir freuen uns einen so engagierten und verantwortungsbewussten Verein, der zudem durch eine sehr strenge Zuchtordnung (u.a. auch HD - und Schilddrüsen - Untersuchungspflicht) seinen Hundezuchtverpflichtungen (stetiges Verbessern einer Rasse - nicht nur den Rassestandard erhalten) vorbildlich nachkommt und so ein Vorbild für andere Vereine (Verbände) sein sollte! Dieser noch junge Verein spaltete sich vom VDH ab um seine Zuchtziele, zum Wohle der Rasse Puli, besser optimieren zu können. Wir sind stolz darauf, dass der Verein Puli Deutschland e.V. in unserem Verband, seine Zielvorstellungen am Besten aufgehoben fühlt.
       
An alle Züchter in der URCI:
Bitte beachten Sie bei Ihren Verpaarungen, dass seit dem 10. Oktober 2009 alle Hunde unter 45 cm, die neu zur Zucht herangezogen werden, eine Patella-Untersuchung haben müssen! Erlaubt wird nur noch Grad 0 und Grad 1. Für Hunde, die vor diesem Datum zuchttauglich geschrieben worden sind, entfällt diese Pflichtuntersuchung und ist freiwillig (wird allerdings empfohlen)! Ebenso gilt seit diesem Datum die HD - Untersuchung als Pflicht für alle englische Bulldoggen - Rassen! Die ED - Untersuchung für Hunde über 45 cm besteht schon seit 4 Jahren bei uns!
       
Sollten Sie Verpaarungen mit Fremdrüden anderer Vereine/Verbände vornehmen wollen, ist diese Vorgabe unbedingt zu beachten!

Es gibt Vereine, die weder eine ED-Untersuchung bei Großrassen, noch eine Patella-Untersuchung bei Kleinrassen zur Pflicht haben! Ebenso wenig zum Teil auch eine HD-Pflichtuntersuchung bei den Englischen Bulldoggen! Diese Unverantwortlichkeit, die ja zum Wohle unserer Hundezucht dient, dürfen nicht durch Unachtsamkeit gefördert werden. Zudem sichern Sie sich rechtlich ab, wenn diese Pflichtuntersuchungen vorgenommen wurden und Probleme mit dem Käufer Ihrer Welpen bei einem Rechtsstreit auftreten können!
Positiver Nebeneffekt unserer Zuchtvorgaben ist:
Sie steigern den Wert Ihrer Hunde gegenüber den Mitbewerbern anderer Vereine! Argumentieren Sie bei einem Welpeninteressenten, mit unseren strengeren Zuchtvorgaben gegenüber anderen „laschen" Vereinen, die solche Zuchtordnungen nicht besitzen und damit auch nicht die Tierschutzverordnungen einhalten! Das gleiche Argument zieht auch bei unserer Kennzeichnungspflicht! Wir CHIPPEN - wir quälen unsere Hunde nicht durch den „alten Tätowierungswahn" einiger immer noch rückständiger Züchter, die damit unseren Tieren unnötige Schmerzen verursachen!
   
Michael Kraft Hauptzuchtwart URCI
 
An alle Mitglieder:
Bis auf Weiteres werden keine Ausstellungen und die damit verbundenen Titel und Anwarschaften des SHV / IHU von der URCI anerkannt.
Ebenso wenig erkennen wir die Unterschriften der Frau Gaby Degen sowie des Herrn Werner Schnörer auf Rassehunde Ausstellungen an. Die vergebenen Anwartschaftskarten mit diesen Namen werden bei unseren Championaten nicht berücksichtigt!
Bitte beachten Sie dies bei Ihrer Ausstellungsplanung für das Jahr 2010!

 
Keine Zuchttauglichkeitsschreibungen mehr für Jungrüden und Junghündinnen durch Tierärzte!
 
Die bisher gängige Praxis, Junghündinnen und Jungrüden, die zum Erstenmal als Zuchttiere eingesetzt werden sollen, bzw. belegt werden sollen, vorher von einem Tierarzt zuchttauglich schreiben zu lassen, nur weil ein Zuständiger Zuchtwart weiter als 150 km vom Züchter entfernt wohnt, wird ab sofort nicht mehr anerkannt! Wir haben wiederholt feststellen müssen, dass Veterinäre zu oft ,zugespielte Gefälligkeitsgutachten dem Züchter gewährt hatten, ohne von der spezifischen Rasse überhaupt Ahnung zu haben! Es ist dem verantwortungsbewussten Hundezüchter ohne weiteres zuzumuten, auf eine Rassehundeausstellung zu gehen und dort wenn möglich, eine Zuchttauglichkeitsprüfung bei seinem Rüden oder seiner Hündin durchführen zu lassen! Die einmaligen Zuchttauglichkeitsgebühren dürften bei einem Rassehund von guter Qualität, ohne weiteres verschmerzbar sein! Des Weiteren werden auch Wurfmeldungen durch Tierärzte, die mit: ok oder oBB (ohne besonderen Befund) gekennzeichnet sind, nicht mehr anerkannt! Solche nichtssagenden Aussagen können später bei Streitigkeiten vor Gericht, nicht als Beweis aufgeführt werden und untergraben die konsequente Arbeit unserer Zuchtwarte, die für ihre Wurfabnahmen den Kopf herhalten müssen! Dies war bisher sowieso nur gestattet, wenn ein URCI-Zuchtwart weiter als 150 km vom Züchter entfernt wohnt!

Wir züchten alle, Klasse - und Rassehunde und sollten dem entsprechend auch verantwortungsbewusst handeln! Schliesslich kann man beim späteren Interessenten und Käufer diese Angaben als zusätzliches positives Verkaufsargument mit einbringen!

Michael Kraft, Hauptzuchtwart URCI